Nach 25 Stunden Busfahrt aus Deutschland und 4 Stunden Schifffahrt von Split aus, bin ich endlich angekommen, mitten im Adriameer auf der Insel Lastovo.

Es ist November 2018 und 18Uhr. Draußen ist es schon dunkel geworden. Ich stand mit vielen Taschen und Koffern am kleinen Hafen der Insel Lastovo und musste die Vermieterin von meinem Haus, die ich im Internet gefunden hatte, kontaktieren, dass die mich abholt, allerdings war der Akku meines Handys leer. Der größte Ort der Insel hieß Lastovo, wie die ganze Insel, dort musste ich hin.
Ich war so müde von Reise, wie ich mir nicht ausmalen konnte. Ich sah kleinen Bus und fragte, ob die mich bis zum Ort Lastovo mitnehmen konnten. Der Bus war voll mit kleinen Kindern, die zum Karatetraining fuhren. Der Busfahrer nahm mich mit und ich kam mit ihm ins Gespräch. Ich erzählte ihm, wohin ich fahre. Nachdem wir im Ort Lastovo angekommen waren, bot der Busfahrer mir an, mich mit seinem privaten Auto zu meiner Vermieterin zu fahren. Glück gehabt! Das war der Vorteil von einem kleinen Ort, wo jeder jeden kennt. Die Vermieterin fuhr mich dann anschließend zu meinem gemieteten Haus in der Bucht Lučica, somit war ich endlich angekommen.
Das Haus, welches ich per Internet gemietet hatte, war ein Ferinenhaus am Ecke der Bucht. Man sah und von zwei Seiten auf das Meer. Nach dem Gespräch mit meiner Vermieterin erfuhr ich erst, dass in der Bucht, in der ich wohne nur eine einzige Famile wohnt. Aber sie wohnt ganz auf der anderen Seite der Bucht, ist also ziemlich weit weg. O jeee, das bedeutet, dass ich in der nächsten Zeit ziemlich auf mich alleine gestellt sein werde.
Diese Information stand nicht im Internet. Auch andere Informationen, die ich Euch in den nächsten Tagen erzählen werde, standen nicht im Internet. Deshalb möchte ich Euch gerne vieles mehr in den nächsten Tagen erzählen. Das ist auch einer der Hauptgründe, warum ich mich zum Blogschreiben etschieden habe.
In den ersten Tagen meines Aufenthaltes konnte ich noch Herbstsonne genießen und meine Füße im Meerwasser baden. Warum bin ich hierhergekommen? Und wie war der Winter an der Adria? Das erzähle ich euch im meinem nächsten  Beiträgen.

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